Gämse fast zum Anfassen

Schon letztes Jahr waren Daniel Spohn und ich zusammen in den Vogesen, um Gämse ins rechte Licht zu rücken. Auch dieses Mal machten wir auf dem Weg zu ihnen noch kurz beim Sonnentau Halt und testeten die Wasserdichtigkeit unserer neuen MFT-Kameras. Beide haben den Test bestanden und ein gutes Foto kam dabei auch noch raus.

 

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang ging´s dann weiter bergan. Das Licht an diesem Abend war einfach phänomenal und die Gämse auch noch sehr kooperativ. Leider hatten wir beide an dem Abend nur 600 mm als Brennweite am Body - wir hatten nicht damit gerechnet, auch die kleineren Linsen vernünftig einsetzen zu können. Na ja, so machten wir das Beste daraus und hatten mit entspannten Gämsen so die Möglichkeit, fast schon Portraits zu bekommen.

 

Die Nacht war mit 7 Grad unerwartet kalt (gegenüber daheim fast 30 Grad Sturz) und wir froren trotz aller Klamotten am Körper.

Morgens wurden wir zwar mit einem tollen Sonnenaufgang begrüßt, die Gämse dachten sich aber, die Show für uns am Vorabend reichte und sie zeigten sich nie wirklich fotogen. Dazu kamen zahlreiche Morgen-Wanderer, die uns die Tiere meist in die falsche Richtung trieben.

 

Etwas später zog der Himmel dann jedoch ziemlich zu und wir hatten bei etwas Unterbelichtung noch ein, zwei gute Situationen für dramatische Fotos.

 

Nachdem den Gämsen fuhren wir nochmals zum Sonnentau, hatten jedoch kein gutes Licht mehr und fuhren somit müde aber glücklich nach Hause.

 

Allem in allem war es eine gute Tour mit Spaß, Frostbeulen und tollen Momenten.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0