Federsee im Herbst

Anfang Oktober ändern sich für den Fotografen nicht nur die Zeiten, zu denen er fotografieren kann, sondern auch die Natur bietet andere Motive. Neben den sich langsam bunt färbenden Wäldern und den Pilzen kommt nun die Zeit der magischen vor allem morgendlichen Lichtstimmungen mit Nebel und einem ganz besonderen Glanz - wenn man Glück hat.

 

Aus diesem Grund und auch aus der Hoffnung heraus, den Bartmeisen nahe zu kommen, trafen sich aus unserer GDT-Regionalgruppe 6 Thomas Kirchen, Thomas Scheffel, Steffen Zender, Sebastian Vogel und ich am Federsee.

 

Etwas Näheres zum Federsee - ich gebe es zu, aus Wikipedia :-)

 

Der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben (Landkreis Biberach) ist mit einer Fläche von 1,4 km² der zweitgrößte See in Baden-Württemberg. Er liegt inmitten des mit 33 km² größten zusammenhängenden Moorgebietes Südwestdeutschlands und ist mit ihm der Rest eines einst sehr viel größeren, etwa 50 km² bedeckenden nacheiszeitlichen Sees. Dieser Komplex aus See und Moor stellt heute den Kern des geologischen Federseebeckens dar, das nach Renaturierungsmaßnahmen inzwischen mit seinen früheren Ufern und Inseln eine überragende natur- und kulturhistorische Bedeutung besitzt. Die heutige Beckenlandschaft ist inzwischen vor allem auch ein Modell für die ökologische Wiederherstellung einer bereits weitgehend zerstörten Naturlandschaft samt ihren botanischen und zoologischen Habitaten und der damit einhergehenden Sicherung und Erforschung uralter Kulturzeugnisse, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts nach der Senkung des Seespiegels und der Entwässerung der Moore zutage traten und nun teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Der Federsee und das ihn im zentralen Becken umgebende Moor/Ried sind jetzt in einer Fläche von 23,76 km², also zu mehr als zwei Dritteln, geschützt, das Gebiet trägt zudem als Natur- und Europäisches VogelschutzgebietFederseeried“ das Prädikat „Europareservat“ und wurde von der Europäischen Union als Bestandteil des FFH-Gebiets Federsee und Blinder See bei Kanzach in ihr Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ aufgenommen.

 

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